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Die Klinik Gut und das Spital Oberengadin gehen gemeinsam in die Zukunft.

Ab Sommer 2022 werden alle Patient/innen mit Beschwerden oder Verletzungen

am Bewegungsapparat in einem neuen, gemeinsamen Zentrum im Spital Oberengadin

behandelt. In St. Moritz entsteht eine gemeinsame Permanence für Notfälle und

Sprechstunden, aber ohne Operationsbetrieb und Bettenstation.

02.07.2020

Die Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin (SGO), zu der das Spital

Oberengadin gehört, und die Klinik Gut AG haben eine Absichtserklärung

unterzeichnet, um ihre bestehende Zusammenarbeit zu vertiefen und eine neue

gemeinsame Klinik zu betreiben. Sie wollen alle Patientinnen mit Beschwerden,

Verletzungen und Unfallfolgen am Bewegungsapparat künftig gemeinsam in

Samedan behandeln.

Der Ausbau der bestehenden Partnerschaft schaffe die Voraussetzungen, damit

das Oberengadin auch mittel- bis langfristig über eine hochwertige, breite

medizinische Versorgung für seine Einwohner und Gäste verfüge, sagten die

Verantwortlichen der beiden Partner am Donnerstag in St. Moritz vor den Medien.

Zusammen werden die Partner mehr Patienten behandeln und können so die

Qualität der medizinischen Behandlung, die Erfahrung und Ausbildung ihrer

Mitarbeitenden und die Wirtschaftlichkeit weiter stärken. Es sind keine

Stellenreduktionen vorgesehen.

Die übrigen Behandlungsgebiete des Spitals Oberengadin werden unverändert

weiter angeboten. Auch die Tätigkeit der Klinik Gut in Nordbünden wird

unabhängig von der Partnerschaft in Südbünden weitergeführt. Der Kanton

Graubünden begrüsse die Vertiefung der Zusammenarbeit, wie der zuständige

Regierungsrat Peter Peyer an der Medienorientierung sagte. Die Vertretungen der

Gemeinden im Stiftungsrat der SGO stimmten der Zusammenarbeit einstimmig zu.

Mehr Informationen entnehmen Sie bitte der Medienmitteilung.